Sportnahrung Aminosäuren

Aminosäuren in der Sporternährung

Unter diesem Begriff versteht man gewöhnlich die α-Aminosäuren oder proteinogenen Aminosäuren. Es handelt sich bei diesen einfach ausgedrückt um die Bausteine der Proteine. Sie sind somit, wie Protein, Bestandteile des menschlichen Körpers.
Drei Arten werden hierbei unterschieden: essentielle, semi-essentielle und nicht essentielle Aminosäuren. Nun stellt sich hierbei die Frage was damit gemeint ist. Deshalb hier eine kurze einfach gehaltene Erläuterung.

Was sind Essentielle Aminosäuren?

Darunter versteht man diejenigen Aminosäuren, die der menschliche Organismus braucht aber selbst nicht herstellen kann. Dies bedeutet also sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Dieser Gruppe gehören die folgenden an: Valin, Leucin, Isoleucin, Methionin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin sowie Lysin.

Was versteht man unter Semi-essentielle Aminosäuren?

Oder auch konditionelle Aminosäuren genannt müssen nur unter bestimmten Bedingungen mit der Nahrung aufgenommen werden. Hierzu gehören zum Beispiel Arginin und Histidin.

Was sind Nicht essentielle Aminosäuren?

Diese können vom Körper aus anderen Nahrungsbestandteilen hergestellt werden. Hierzu gehören: Alanin, Asparagin, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin und Tyrosin.

Eine weitere besondere Gruppe sind die sogenannten

BCAA

BCAA ist die Bezeichnung für die verzweigtkettigen Aminosäuren (englisch: Branched-Chain Amino Acids und abgekürzt BCCA). Es sind die folgenden: Valin, Leucin und Isoleucin. Diese sind besonders bei Sportlern bekannt.

Ernährung und Aminosäuren

Die vom Körper benötigten Aminosäuren werden mit der Nahrung aufgenommen. So kommen besonders viele Eiweißbausteine in diesen Lebensmittel vor: Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Käse, Hülsenfrüchte, Soja und Getreideprodukten.

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