Körper

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper

Für unser gesamtes Wohlbefinden spielt unser Körper eine wichtige Rolle. So wird gerne der römische Dichter Juvenal zitiert: „Mens sana in corpore sano“. Das heißt auf Deutsch „„ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“. Wenn auch diese Redewendung aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgelöst wurde, so soll heute damit zum Ausdruck gebracht werden wie wichtig unser körperliches Wohlbefinden für uns ist.
Doch wie sehr achten wir auf einen gesunden Körper? Im Alltag wird dieser heutzutage kaum beansprucht und damit in natürlicher Funktion gehalten. Im Berufsleben sitzen viele Berufstätige den ganzen Tag. Selbst in handwerklichen Berufen vermindern hilfreiche Maschinen die körperliche Belastung.
Die Freizeit wird auch immer öfter mit passiven Beschäftigungen, wie Fernsehen oder Computer, verbracht. Zur Fortbewegung werden immer seltener die eigenen Beine benutzt. So fehlt unserem Körper oft die ausgleichende Bewegung oder hat möglicherweise berufsbedingt eine zu einseitige Beanspruchung. So wurde festgestellt es fehlt immer mehr Menschen an ausreichender Bewegung.
Der Bewegungsmangel ist nicht besonders gut für unseren Körper. Zu wenig Bewegung kann chronische Krankheiten begünstigen. Hier sind unter anderem Herz-Kreislauferkrankungen und Typ-II-Diabetes oder die Entstehung von Arteriosklerose zu nennen. Selbst auf unsere Lebenserwartung kann sich die körperliche Inaktivität auswirken und sie hat erhebliche gesundheitliche Auswirkungen, wie eine Studie im Fachjournal „The Lancet“ berichtet 1).
Höchste Zeit also auf genügend Bewegung zu achten und damit unseren Körper in Schuss zu halten. Es muss ja nicht immer gleich ein umfangreiches Sportprogramm sein. Auch im Alltag lässt sich Bewegung einbauen. Öfter mal zu Fuß unterwegs sein und das Auto stehen lassen ist zum Beispiel ein erster Schritt. Anstatt vorm PC sitzen einen Spaziergang in der Natur unternehmen. Es gibt viele Möglichkeiten die eigene Fitness zu unterstützen. Sportliche Aktivitäten entsprechend den eigenen Möglichkeiten und Gesundheitszustand sind hierfür natürlich ideal.

1) Effect of physical inactivity on major non-communicable diseases worldwide: an analysis of burden of disease and life expectancy
I-Min Lee, Eric J Shiroma, Felipe Lobelo, Pekka Puska, Steven N Blair, Peter T Katzmarzyk

The Lancet 21 July 2012 (Volume 380 Issue 9838 Pages 219-229 DOI: 10.1016/S0140-6736(12)61031-9)

Ich freue mich, wenn Sie diesen Beitrag weitersagen.


COL MARGIN