Glücksschwein von Schwetzingen

Ritt auf dem Glücksschwein. Carl Theodor und Mätresse zeigen sich vorm Schloss.

Glücksschwein von Schwetzingen
Glücksschwein von Schwetzingen
Am 12.11.2016 wurde anlässlich des 1250 jährigen Jubiläums der Stadt Schwetzingen die Skulptur „Glücksschwein von Schwetzingen“ auf der südlichen Hälfte des Schlossplatzes direkt beim Eingang zum Schloss und Schlossgarten aufgestellt. Sie zeigt wie der Kurfürst Carl Theodor und seine Mätresse freizügig bekleidet auf einem stattlichen Schwein reiten.
Diese kunstvolle Darstellung schuf Peter Lenk, Bildhauer aus Bodman. Sie zeigt seine Sichtweise auf den Herrscher der Kurpfalz und dessen Persönlichkeit. Diese war nicht von einer kriegerischen Einstellung geprägt sondern Carl Theodor liebte die schönen Künste und war wohl auch einem außerehelichen Abenteuer nicht abgeneigt.
Warum wird der Kurfürst nicht hoch zu Ross dargestellt, wie sich dies für eine Hoheit seiner Zeit gehört? Zum einen wäre das für den Stil des Bildhauers vermutlich zu brav. Zum anderen wurde dieser von der Bemerkung des Friedrich II. inspiriert, die Carl Theodor einen „faulen Kerl und Glücksschwein“ nannte. Ob nun ein Ritt auf einem Pferd oder nicht, auf jeden Fall wirken die beiden auf dem Schwein sauglücklich und Carl Theoder trägt auch noch einen tollen Glücksschwein Orden.
So vermittelt das Kunstwerk eine Lebensfreude, wie man sie gerne sieht.

Carl Theodor und  Mätresse vorm Schloss auf dem Glücksschwein von Schwetzingen
Carl Theodor und Mätresse vorm Schloss auf dem Glücksschwein von Schwetzingen

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